Das Bajocium von Auerbach und Edelsfeld
 
(zusammengestellt von Thomas Krieger, Nabburg)
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Fossilien
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Einleitung     -    Biostratigraphie    -    Beschreibung Seite:  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  -    Literatur

3.1 Cephalopoda
(humphriesianum - Oolith)

3.1.1 Ammonitadea – Stephanoceratacaeae - Stephanoceratidae

Stephanoceras WAAGEN 1869  (scalare – Gruppe)

Stephanoceras scalare Stephanoceras scalare LOEWE 1913,

unverwechselbare Art die sich durch eine sehr enge und feine Berippung auszeichnet, welche am Rippenspaltpunkt auch auf den äusseren Windungen einen mehr oder weniger sichtbaren Knoten aufweisen. Ausserdem besitzen die inneren Windungen eine deutliche Nabelkante die nach aussen nur langsam verflacht.



Fo. Rüneberg CH Slg. Krieger           < Bild für Vergrößerung anklicken >                   
Stephanoceras scalare Stephanoceras scalare LOEWE 1913 ,  (subscalare SCHMIDTILL&KRUMBECK)

Gröber berippte Form von St. scalare, hat aber auch Ähnlichkeit mit St. humphriesianum mutabile bzw. mit "St. auerbachense"




Fo. Edelsfeld Slg. Ermer                     < Bild für Vergrößerung anklicken >
Stephanoceras scalare zogenreuthense Stephanoceras scalare zogenreuthense SCHMIDTILL&KRUMBECK,

aufgeblähtere dadurch etwas rundlicher wirkende Form von St. scalare, eine Nabelkante wird nur auf den innersten Windungen ausgebildet.






Fo. Edelsfeld Slg. Krieger                 
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Stephanoceras weiserti Stephanoceras  scalare weiserti SCHMIDTILL & KRUMBECK,

als sehr feinrippige Variante wurden diese von SCHMIDTILL & KRUMBECK als Stephanoceras weiserti beschrieben, ähnelt St. zogenreuthense ist aber noch weitmündiger.




Fo. Edelsfeld Slg. Ermer                    
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Stephanoceras lepsiusi Stephanoceras lepsiusi (GILLET),

nicht eindeutig definierte Art, bei  W. OHMERT, G. GRASSMANN, R. H. SCHATZ & L STETTER in die Gruppe um St. scalare gestellt, wohl aufgrund der stark zerschitzten Lobenlinie. Während die Egression der Gehäusepirale sowie das sehr viel frühere Auftreten dieser Art in den untersten Humphriesianum - Schichten nicht für eine Zugehörigkeit dieser Form in die scalare - Gruppe sprechen. Ausserdem  besteht eine Ähnlichkeit mit Vertretern der Gattung Semmatoceras und es währe zu prüfen ob diese Form dort einzuordnen ist.

Fo. Edelsfeld Slg. Wilhelm                 < Bild für Vergrößerung anklicken >


Stephanoceras WAAGEN 1869  (umbilicus – Gruppe)

Stephanoceras umbilicus Stephanoceras umbilicus (QU. 1886),

eine ebenfalls recht charakteristische Art die sich durch fast coronate Windungen und scharfe Berippung auszeichnet, wobei der Rippenspaltpunkt auf der Flankenmitte zu finden ist.  Eine nahe Verwandschaft zu St. mutabile ist anzunehmen.


Fo. Edelsfeld Slg. Krieger                   < Bild für Vergrößerung anklicken >
Stephanoceras mutabile Stephanoceras mutabile (Qu. 1886)

wurde in der Arbeit von W. OHMERT, G. GRASSMANN, R. H. SCHATZ & L STETTER quasi gespalten. Formen welche recht weitnabelig sind, als Unterart zu St. humphriesianum gestellt und jene welche doch sehr geblähte Windungen haben zu St. pyritosum (QU. 1886).  Über diese Vorgehensweise lässt sich streiten, logischer währe im Sinne der Chronospezies vorzugehen und St. hum. mutabile als Übergang zu St. mutabile zu sehen.  Die Art pyritosum wie sie QUENSTEDT beschrieben hatte könnte als eigenständige Art belassen werden ist aber eher in die scalare Gruppe zu stellen.

Fo. Edelsfeld Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Stephanoceras brodiaei Stephanoceras brodiaei (SOWERBY),

es ist nicht einfach zu entscheiden ob diese Art bestand haben kann, in jedem Fall finden sich ähnlichkeiten zu St. auerbachense und den Formen um St. umbilicus. Kennzeichnend gegenüber den oben genannten Arten ist die Abschwächung der Knoten auf den äusseren Windungen.



Fo. Edelsfeld Slg. Krieger                   
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Stemmatoceras MASCKE 1907 

Als Untergattung von Stephanoceras geführt, sollte jedoch als eigene Gattung bestehen bleiben. Die Gattung Stemmatoceras lässt sich aufgrund der Lobenlinien und der Gattungstypischen Berippung von den Kumatostephanoceraten aus der sauzei-Zone ableiten.

Stephanoceras triplex Stemmatoceras cf. triplex  (WEISERT)

Die bisher aufgefundenen Exemplare sind nicht sicher zu identifizieren, ein Vergleich der Lobenlinien ist nicht möglich, das abgebildete Exemplar besitzt  die typische Beknotung und zeichnet sich durch eine stetige Zunahme der Windungshöhe bei einem Durchmesser von über 20cm aus.

 

Fo. Edelsfeld Slg. Helgert                    
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Stemmatoceras hoffmanni Stemmatoceras hoffmanni SCHMIDTILL & KRUMBECK

gut erkennbare Art die sich durch eine recht deutliche Berippung auszeichnet  bei der die Primärrippen nicht sehr viel stärker sind wie die Sekundärrippen.  Es ist jedoch nicht sicher welcher Untergattung diese von SCHMIDTILL & KRUMBECK  unter Stm. beschriebenen Art angehört, tauchte sie doch zwischendurch bei Normannites auf und wird von SCHEGELMILCH unter Stephanoceras geführtEs ist aber unklar welchem Formenkreis man diese Art zuordnen könnte, wo also die nächsten Verwandten zu finden sind.

Fo. Ohrenbach Slg. Krieger                    < Bild für Vergrößerung anklicken >                      -weiteres Bild-
Stemmatoceras rauricum Stemmatoceras rauricum OHMERT

charakteristische Art die sich durch eine grobe Primärberippung und durch einen fast coronaten Windungsquerschnitt auszeichnet. Das abgebildete Exemplar entspricht  dem von SCHLEGELMILCH auf Tafel 23 Fig. 3 gezeigten Stephanoceras nodosum QUENSTEDT 1858 welcher aber als Synonym  von Stm. rauricum betrachtet wird.



Fo. Bernricht Slg. Ermer                      < Bild für Vergrößerung anklicken >

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