| Das Bajocium von Auerbach und
Edelsfeld (zusammengestellt von Thomas Krieger, Nabburg) |
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| Dorsetensia BUCKMAN
1892 Kleine bis große, scheibenförmige Ammoniten die im Raum Auerbach erhaltungsbedingt eher klein blieben. Das Genus umfasst Mikroconche sowie Macroconche Arten, die jedoch nicht immer sicher zuzuordnen sind, was neben der Erhaltung auch daran liegt, daß sich Funde dieser Gattung sehr in Grenzen halten. Die hier in zwei Gattungen verteilten Arten finden sich bei verschiedenen Autoren in (M und m), Sonninia, Pelekodites, Witchellia, Nannina und Dorsetensia wieder. Das Stratigraphische Vorkommen erstrekt sich vom obersten Teil der sauzei-Zone bis in den mittleren Bereich der humphresianum - Schichten. |
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Dorsetensia
hebridica MORTON
Ist eine Übergangsform von Sonninia zu den späteren Dorsetensien und charakterisiert sich dadurch dass sie, wie ihre Vorläufer an der Nabelkante bifurcierende Rippen besitzt. Diese Eigenschaft teilt sie jedoch mit vielen Dorsetensien aus diesem stratigraphischen Bereich, so ist es nicht einfach diese Arten zu erkennen und korrekt einzuordnen. Fo. Fo. Münchshofen SAD Slg. Ermer < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
pinguis hannoverana (HILTERMANN) Im Unterschied zur Art sind die Rippen deutlicher, enger und an der Nabelkante gebündelt. Diese Eigenschaft hat sie mit D. hebridica gemeinsam, was auf eine nahe Verwandtschaft hinweist. Der weitere Nabel ist eine Eigenschaft die sie von der o. g. Art unterscheiden könnte. Fo. Ohrenbach Slg. Bauer < Bild für Vergrößerung anklicken > <weiteres Bild> |
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Dorsetensia
(Nannina) deltafalcata QUENSTEDT Weitnabelige deutlich berippte Art, wird von manchen Autoren zur Untergattung Nannina gestellt. Eindeutig microconche Art, die Abb. zeigtein ausgewachsenes Expl. mit Mündung und Apophyse. Fo. Ohrenbach Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
pinguis (ROEMER) Relativ weitnabelige und weitmündige Art, mit noch deutlicher Berippung. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
liostraca liostraca BUCKM. Großwüchsige Art die sich hauptsächlich durch ihren hohen lanzettlichen Windungsquerschnitt ohne deutlichen Absatz des Kiels von den anderen genannten Arten unterscheidet. Die Aussenwindungen sind nahezu glatt. Die drei Unterarten lassen sich nach HUF am besten nach ihrer relativen Naberlweite unterscheiden.Bei D. liostraca liostraca liegt er bei einem Dm von 5cm bei 18-25% und bei 13cm bei 16-21%. Fo. Zogenreuth Slg. Wilhelm < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
liostraca subtecta BUCKM. Wie die Nominatunterart großwüchsig und auf den Aussenwindungen fast ohne Skulptur, von dieser durch eine etwas grössere Nabelweite und deutlichere Berippung auf den Innenwindungen zu unterscheiden. Diese Unterart hat mit einer relativen Nw bei 5cm Dm >25% und bei 13cm immer noch >21% die grösste Nw. der drei Unterarten. Das abgebildete Expl. hat eine relative Nw von 26% Fo. Münchshofen SAD Slg. Ermer < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
liostraca tecta BUCKM. Ist die Unterart mit der geringsten relativen Nabelweite diese liegt bei Exemplaren um 5 cm <18% bei einer Grösse bis 13 cm bei <16%. Das abgebildete Expl. hat eine relative Nw von 18% Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Dorsetensia
romani OPPEL Ebenfalls relativ großwüchsige Art die jedoch einen abgesetzten Kiel besitzt. Die Berippung ist sehr flach und am deutlichsten noch unterhalb der Flankenmitte zu erkennen. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > < weiteres Bild> |
| Poecilomorphus BUCKMAN
1889, kleinbleibendes Genus, charakteristisches Aussehen daher ist eine weitere Beschreibung nicht notwendig. Das Vorkommen dieser seltenen Art beschränkt sich auf die nach ihr benannten cycloides - Subzone der humphresianum - Zone. |
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Poecilomorphus cycloides (D`ORBIGNY) ein dicker Hildoceras aus dem Oolith, mehr muß eigentlich nicht gesagt werden. Fo. Edelsfeld Slg. Gerndt < Bild für Vergrößerung anklicken > <weiteres Bild> |
| Oppelia WAAGEN
1869, kleines bis mittelgroßes Genus welches die Makro- sowie teilw. die Mikroconche beinhaltet. Das Gehäuse ist schlank scheibenförmig mit einem recht kleinen Nabel. Die Berippung ist charakteristisch für die Oppelien mit ihren knapp am Kiel erscheinenden stark nach vorne geschwungenen Schaltrippen. Es ist jedoch eine Verwechslung mit den in den gleichen Schichten vorkommenden Strigoceraten möglich und so ist so mancher in der Literatur beschriebener Strigoceras möglicherweise eine Oppelia. Die deutlichsten Unterschiede finden sich, wenn erhalten, im Holkiel der Strigoceraten den Oppelia nicht besitzt, dem deutlich engeren Nabel von Stri. und wenn man genau hinschaut im Berippungsbild und in der Wölbung der Flanken. Auch die Loben könnten zur Unterscheidung dienen, sind jedoch meist nicht zu erkennen. |
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Oppelia subradiata (SOWERBY), relativ gleichförmige Berippung SR gleichmäßig, PR auch an größeren Gehäusen deutlich sichtbar. Fo. Edelsfeld Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > <weiteres Bild> |
| Strigoceras QUENSTEDT, 1886 ist durch flach-scheibenförmige Gehäuse mit engem Nabel und Hohlkiel gekennzeichnet. Eine Verwandtschaft mit den Oppelien ist schon rein äußerlich zu vermuten deshalb ist die Zugehörigkeit zur Familie der Haploceraten oder Hammatoceraten bei beiden Gattungen nicht völlig gesichert. Allerdings kann es sich bei der grossen Ähnlichkeit auch um einen sog. Konvergenz handeln, wie es bei den rezenten Pflanzen und Tieren auch bekannt ist. |
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Strigoceras bessinum BRASIL
1895 Flach scheibenförmige Gehäuse mit deutlicher Spiralfurche und relativ gleichförmiger Berippung. Die SR sind deutlich dagegen sind die PR kaum zu erkennen. Nabel sehr klein, abgesetzter Hohlkiel vorhanden. Mit der Revision von G. SWEIGERT, V. DIETZE, R. B. CHANDLER und V. MITTA sind die Funde aus dem Mittleren Bajocium durchweg zu der Chronospecies Stri. bessinum zu stellen und der Artname egertense (OHMERT) in dessen Synonymliste aufzunehmen. Fo. Edelsfeld Slg. Bauer < Bild für Vergrößerung anklicken > <weiteres Bild TK typische Innenwindungen> |
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Strigoceras
symplectum (Buckman) In der oben genannten Arbeit über die genera Strigoceras / Cadomoceras, wird diese Art erst aus dem Subfurcaten - Oolith als Chronospecies beschrieben. Der gezeigte Morphotyp stammt aus dem "umbilicus - Horizont" und entspricht der genannten Art jedoch gut. Übergangsformen aus diesen Schichten können als "Strigoceras bessinum BRASIL var. symplectum (Buckman)" angesprochen werden. Fo. Edelsfeld Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > <weiteres Bild RG > |