| Das Bajocium von Auerbach und
Edelsfeld (zusammengestellt von Thomas Krieger, Nabburg) |
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| Plicatulidae - Plicatula LAMARK
1801 ist ein weniger bekannter Vertreter der Austern, bleibt kleiner und bildet recht bizarre Formen. Die Gattung findet sich bereits im unteren Jura und ist dort in den Amaltheus - Schichten recht verbreitet. Früformen reichen bis in die mittlere Trias zurück. |
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Plicatula fistulosa (MORRIS
& LYCETT ) Diese Art hat ebenfalls eine recht grosse Verbreitung, so findet sie sich ausser in den deutschen Juravorkommen auch in England´s Inferior Oolite dem Great Oolite bis in den Oxford Clay. Die abgebildeten Stücke stammen aus dem Subfurcatenoolith. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > Bild aufgewachsen auf Lopha |
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Plicatula
sp. 1 Unterscheidet sich von vorgenannten Art durch die deutlichere Berippung wobei die Stacheln nur angedeutet sind. In ihrer Form (Schalenumriss) gleicht sie sehr der im Pliensbachium verbreiteten Art Plicatula spinosa, stammen jedoch aus dem Subfurcatenoolith. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Plicatula
sp. 2 Ähnelt wieder eher einer "gewöhnlichen" Auster. Die linke Schale weist eine Berippung auf, die eher mit den Anwachsstreifen einhergehen. Findet sich vielleicht nicht so selten wird aber wegen ihres "gewöhnlichen" Aussehens nur selten in die Sammlungen aufgenommen. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
| Limidae - Ctenostreon EICHWALD Ein großwüchsiger Vertreter aus der Superfamilie Limacea. Diese Familie ist weltweit verbreitet und auch heute noch in den Weltmeeren vertreten. Ursprünglich waren drei Arten beschrieben, welche sich nach ARKELL unter anderem durch die Anzahl der Rippen unterscheiden lassen. ; Ctenostreon rugosum (9-10 Ri.), Ct. pectiniforme (11-14 Ri. ) und Ct. proboscideum (11-13 Ri.) |
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Ctenostreon rugosum (SMITH
1817) Syn. Ct. pectiniforme Findet sich bereits im Humphresianum - Oolith ist jedoch im Subfurcaten - Oolith noch häufiger. Zu erwähnen ist das diese Art je nach Altersstadium ein sehr unterschiedliches Aussehen besitzt. Zur nebenstehenden Abbildung sind noch ein juvelines und ein adultes Exemplar hinterlegt. Fo. Guglplatte Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
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Ctenostreon
rugosum (SMITH 1817) Die Nominatart ist in ihrer Erscheinung viel geometrischer als die beiden anderen aus diesen Schichten beschriebenen Formen, die wie oben beschrieben heute zu eben dieser Art gezält werden. Ihr stratigraphisches Vorkommen befindet sich nach bisherigen Kenntnissen nur im älteren Bereich des Humphresianum - Oolithes. Auch hier finden sich juveline neben adulten Exemplaren. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
| Plagiostoma SOWERBY
1814 Gehört schon eher zu den typischen Vertretern der Limacea und sieht rein äusserlich den heutigen Vertretern dieser Familie sehr ähnlich. Als Besonderheit zählen sie zu den wenigen Muschelfamilien die Photorezeptoren besitzen, also mehr oder weniger gut sehen können. |
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Plagiostoma
sp. mit fast 7,5 cm Länge ein recht grosses Exemplar aus der Subzone der Dorsetensia romani. Fo. Bernricht Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
| Pseudolimea ARKELL
1932 Zählte einst zu Plagiostoma und wurde erst über 100 Jahre später durch ARKELL zu einer eigenen Gattung erhoben. Type species ist Ps. duplicata. |
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Pseudolimea
duplicata (SOWERBY 1827) Nicht zu verwechselnde Muschelform die zudem in beiden Schichten häufig anzutreffen ist. Fo. Ohrenbach Slg. Krieger < Bild für Vergrößerung anklicken > |
| Ceratomyidae
- Gresslya ähnelt sehr den Pleuromyen ist nicht so einfach von diesen zu unterscheiden, fand sich bisher nur in im tieferen Humphresianum - Oolith. |
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Gresslya sp. Zu dieser Gattung zählen möglicherweise all die grösser werdenden Formen die ansich aussehen wie die gedrungene Pleuromya alduini ein weiteres Merkmal ist der auf der längeren Seite etwas aprupt endende Schalenrand welcher wie abgeschnitten wirkt. Fo. |
| Nuculanidae
- Palaeonucula QUENSTEDT
1930 |
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Palaeonucula sp. Für diese urtümlichen Muscheln typische Formen finden sich nicht allzu häufig auf den Äckern wird vielleicht mit kleinen Pleuromyen verwechselt sind aber doch völlig anders. Gut zu unterscheiden sind sie durch das Schloß welches bei gut erhaltenen Stücken meist nicht zu sehen ist. Einzelne Klappen währen zur Bestimmung fast wünschenswert. Fo. |