Das Bajocium von Auerbach und Edelsfeld
 
(zusammengestellt von Thomas Krieger, Nabburg)
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Einleitung     -    Biostratigraphie    -    Beschreibung Seite:  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11-    Literatur

3.5 Lamellibranchia
(Subfurcaten und humphriesianum - Oolith)

3.5.1 Autobranchia Pteriomorphia – Eupteriomorphia Ostreoidea Ostreacea

Ostreidae - Lopha RÖDING 1798

Ein Charakterfossil aus dem Bajocium und zählt gemeinsam mit Ctenostreon, Pleuromya und dem Belemniten Megatehutis zu den am häufigsten anzutreffenden Faunenelement. Komplette unbeschädigte Exemplare sind jedoch seltener. Es finden sich heute noch Formen die Lopha marshi sehr ähnlich sehen, die Familie ist seit der Trias in den Weltmeeren verbreitet.
Lopha marshi Lopha marshi SOWERBY

Diese Art ist für das Mittlere Bajocium fast so etwas wie ein Leitfossil, sie erscheint bei uns im basalen Bereich des Humphresianum - Oolithes, der pinguis - Subzone. Die grösste Populationsdichte erreicht sie in der cycloides - Subzone danach tritt sie hinter Ctenostreon zurück.
                                                             

Fo. Auerbach Slg. Gerndt                    
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          3.5.2 Autobranchia Pteriomorphia – Eupteriomorphia Ostreoidea Plicatulacea

Plicatulidae - Plicatula LAMARK 1801

ist ein weniger bekannter Vertreter der Austern, bleibt kleiner und bildet recht bizarre Formen. Die Gattung findet sich bereits im unteren Jura und ist dort in den Amaltheus - Schichten recht verbreitet. Früformen reichen bis in die mittlere Trias zurück.
Plicatula Plicatula fistulosa (MORRIS & LYCETT )

Diese Art hat ebenfalls eine recht grosse Verbreitung, so findet sie sich ausser in den deutschen Juravorkommen auch in England´s Inferior Oolite dem Great Oolite bis in den Oxford Clay.  Die abgebildeten Stücke stammen aus dem Subfurcatenoolith.
 
                                                    
Fo. Bernricht Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken >           Bild aufgewachsen auf Lopha
Plicatula Plicatula sp. 1

Unterscheidet sich von vorgenannten Art durch die deutlichere Berippung wobei die Stacheln nur angedeutet sind. In ihrer Form (Schalenumriss) gleicht sie sehr der im Pliensbachium verbreiteten Art Plicatula spinosa, stammen jedoch aus dem Subfurcatenoolith.

Fo. Bernricht Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken >
Plicatula Plicatula sp. 2

Ähnelt wieder eher einer "gewöhnlichen" Auster. Die linke Schale weist eine Berippung auf, die eher mit den Anwachsstreifen einhergehen. Findet sich vielleicht nicht so selten wird aber wegen ihres "gewöhnlichen" Aussehens nur selten in die Sammlungen aufgenommen.

Fo. Bernricht Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken >


3.5.3 Autobranchia Pteriomorphia – Eupteriomorphia Limoida Limacea
         
Limidae - Ctenostreon  EICHWALD

Ein großwüchsiger Vertreter aus der Superfamilie Limacea. Diese Familie ist weltweit verbreitet und auch heute noch in den Weltmeeren vertreten. Ursprünglich waren drei Arten beschrieben, welche sich nach ARKELL unter anderem durch die Anzahl der Rippen unterscheiden lassen. ; Ctenostreon rugosum (9-10 Ri.), Ct. pectiniforme (11-14 Ri. ) und Ct. proboscideum (11-13 Ri.)
Ctenostreon proboscideum Ctenostreon rugosum (SMITH 1817)  Syn. Ct. pectiniforme

Findet sich bereits im Humphresianum - Oolith ist jedoch im Subfurcaten - Oolith noch häufiger. Zu erwähnen ist das diese Art je nach Altersstadium ein sehr unterschiedliches Aussehen besitzt. Zur nebenstehenden Abbildung sind noch ein juvelines und ein adultes Exemplar hinterlegt.
                                                              

Fo. Guglplatte    Slg. Krieger                 
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Ctenostreon sp. Ctenostreon rugosum (SMITH 1817)

Die Nominatart ist in ihrer Erscheinung viel geometrischer als die beiden anderen aus diesen Schichten beschriebenen Formen, die wie oben beschrieben heute zu eben dieser Art gezält werden. Ihr stratigraphisches Vorkommen befindet sich nach bisherigen Kenntnissen nur im älteren Bereich des Humphresianum - Oolithes. Auch hier finden sich juveline neben adulten Exemplaren.
 
Fo. Bernricht    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Plagiostoma  SOWERBY 1814

Gehört schon eher zu den typischen Vertretern der Limacea und sieht rein äusserlich den heutigen Vertretern dieser Familie sehr ähnlich. Als Besonderheit zählen sie zu den wenigen Muschelfamilien die Photorezeptoren besitzen, also mehr oder weniger gut sehen können.
Plagiostoma sp. Plagiostoma sp.

mit fast 7,5 cm Länge ein recht grosses Exemplar aus der  Subzone der Dorsetensia romani.


 

Fo. Bernricht    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Pseudolimea ARKELL 1932

Zählte einst zu Plagiostoma und wurde erst über 100 Jahre später durch ARKELL zu einer eigenen Gattung erhoben. Type species ist Ps. duplicata.
Plagiostoma sp. Pseudolimea duplicata (SOWERBY 1827)

Nicht zu verwechselnde Muschelform die zudem in beiden Schichten häufig anzutreffen ist.



Fo. Ohrenbach    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >


3.5.4 Autobranchia Pteriomorphia – Eupteriomorphia Pectinoida Pectinacea

Pectinacea - Chlamys ROEDING 1798

Ist ein guter Vertreter der Pilgermuscheln wie die Pectiniden landläufig auch genannt werden, die Familie ist seit dem Silur bis heute in den Weltmeeren verbreitet. Im Bajocium stellt die Gattung Chlamys ebenfalls einen sog. Durchläufer dar was bedeutet dass diese Gattung im Humphriesianum- wie auch im Subfurcatenoolith vertreten ist. Auch die Pectiniden besitzen Photorezeptoren mit denen sie mehr oder weniger gut ihre Umgebeung wahrnehmen können, da diese Muscheln sehr mobil sind und in Gefahrensituationen sogar durch die freie Wassersäule schwimmen können, ist diese Fähigkeit auch wichtig für sie.
Chlamys Chlamys textoria SCHLOTHEIM 1820

Gehört wohl zu den schönsten Muscheln die in den hier behandelten Schichten zu finden sind, selten sind sie jedoch so gut erhalten wie das abgebildete Exemplar.




Fo. Edelsfeld  Slg. Ermer                      
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Eopecten  DOUVILLE 1897

Eine eher ungewöhnliche Gattung aus der Familie der Pectiniden sie zeigt nicht die sonst so perfekte Geometrie der Kammuscheln.
Eopecten Eopecten velatus (GOLDFUSS 1833)

Bisher sind nur die linke Klappe dieser Art gefunden worden, diese charakterisiert sich durch deutliche radiale Rippen die je nach Alter vorwiegend im mittleren Bereich des Schalenrandes wulstige verstärkt erscheinen. Bisher konnte ich noch keine rechte Schalenhälfte finden bzw. zuordnen. Diese ist nur leicht gewölbt und nicht so stark berippt und hat ein anderes Erscheinungsbild.
Fo. Bernricht Slg. Krieger                      < Bild für Vergrößerung anklicken >
Camptonectes AGASSIZ 1864

Die Typ Art dieser Gattung wurde ursprünglich von SCHLOTHEIM 1813 als Chamites auritus beschrieben, kurz darauf beschrieb SOWERBY 1818 Pecten lens  welche später zur Type species der Gattung erhoben wurde.
Jedoch ist mir noch nicht bekannt ob Ca. auritus bzw. Ca. lens verschiedene Arten sind oder vielleicht die zweite Art in die Synonymliste der ersteren aufzunehmen ist.

Camptonectes Camptonectes auritus (SCHLOTHEIM 1813)

Kleine aber feine Pectinide welche in beiden besprochenen stratigraphischen
Einheiten ihr Vorkommen hat.



Fo. Bernricht    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Camptonectes Camptonectes lens

Eine Form welche deutlich gröbere Rippen besitzt und sich dadurch von Ca. auritus unterscheiden würde. Wirklich einen eigene Art?



Fo. Bernricht    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Entoliidae - Entolium MEEK 1865

Entolium Entolium demissum (PHILLIPS)

Unscheinbare glattschalige Pectinide, im Dogger weit verbreitet jedoch  erhaltungsbedingt (komplette Schalen sind auf den Äckern die Ausnahme) in den Sammlungen selten anzutreffen.


Fo.


3.5.5 Autobranchia Pteriomorphia – Eupteriomorphia Pectinoida Monotacea

Monotidae - Oxytoma MEEK 1864

Vertreter dieser Gattung kommen in den Eisenoolithischen Schichten des mittleren und oberen Bajocium nicht sehr häufig vor. Sie hatten ihr Habitat eher in ruhigeren Gewässern, so finden sie sich z. B. an den Stränden Dorsets im unteren Jura recht häufig.
Oxytoma Oxytoma cf. inequivalve (J. SOWERBY)

Besitzt wie alle Vertreter dieser Gattung die typischen stark assymetrischen Schalen, ist deutlich berippt wobei die Oberfläche sonst sehr glatt wirkt.





Fo. Bernricht  Slg. Krieger                    
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        3.5.6 Autobranchia Pteriomorphia – Isofilibranchia Mytiloida Mytilacea

Mytilidae -  Modiolus LAMARCK 1799

Ein Durchläufer im wahrsten Sinne des Wortes, lebt in fast unveränderter Form seit dem Devon noch heute in den Weltmeeren und ist dort in fast allen Klimazonen vertreten. Sie besiedeln vorwiegend Bereiche des flachen Wassers bis in die Gezeitenzonen hienein, einige Arten schafften es sogar Süsswasserbiotope zu besiedeln.
Heutige Vertreter wie z. B. Mytilus edulis (LINNAEUS, 1758) stellt ein wichtiges Nahrungsmittel vor allem für die Bevölkerung der Küsten dar.
Moidolus bipartitus Moidolus bipartitus SOWERBY
 
lebte wie fast alle Vertreter der Familie mit Byssusfänden an festen Untergrund geheftet. Man kann davon ausgehen das diese Art wie ihre heute noch lebende Verwandtschaft Kolonien bildete und eventuell viel näher an der damaligen Küste lebte. Allerdings stört dabei die Tatsache das die Erhaltung oft doppelschalig, wie zu Lebzeiten ist, was natürlich gegen einen weiten postmortalen Transport spricht.

Fo.   Bernricht  Slg. Krieger                  
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        3.5.7 Autobranchia Pteriomorphia – Prionodonta Arcoida Arcacea

Parallelodontidae DALL 1898 - Grammatodon MEEK & HAYDEN 1861

Diese Gattung ist im Bajocium mit verschiedenen Formen recht weit verbreitet wird aber in ihrer Häufigkeit deutlich von der Gattung Pleuromya übertroffen.
Galeropygus Grammatodon sp.
 
leider lassen sich die bisher nicht so gut erhaltenen Funde nicht so eindeutig zuordnen.




Fo.                                        

Cuculaea LAMARK  1801

Auch diese Gattung steht in einer eigenen Familie der Cucullaeidae sie ähnelt sehr der erst genannten Familie bzw. Gattung.
Cuculaea wagadensis Cuculaea aff. wagadensis FÜRSICH & JAITLY

Rein äusserlich Grammatodon sehr ähnlich die Schalen sehen gedrungener aus und auch die Skulptur ist anders.





Fo. Bernricht  Slg. Krieger                    
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3.5.8  Autobranchia Heteroconchia – Palaeoheterodonta  Trigonioida Trigoniacea

Trigoniidae LAMARK 1819 - Trigonia

Diese Gattung führt die bekanntesten Muscheln aus dem Dogger, sie sehen unverkennbar aus und zählen zu den schönsten die man in diesen Schichten so finden kann. Im Gegensatz zu den vorgenannten Gattungen würde man den rezenten Vertreter Neotrigonia nicht ohne weiteres als solche erkennen. Die Gattung war im laufe der Zeit einigen Veränderungen unterworfen. Ein sicheres Kennzeichen jedoch ist das Schloß, welches ein Merkmal dieser Familie ist und sich seit der Karbon kaum verändert hat. Lebt sehr aktiv grabend knapp unter der Oberfläche des Sedimentes.
Trigonia elongata Trigonia elongata J. DE C. SOWERBY 1823

Eine im humphresianum - Oolith verbreitete Form reicht aber auch höher hinauf bis in die Garantianen - Schichten, eine genaue Abgrenzung ist jedoch mit den Feldfunden nicht möglich. Kennzeichnet sich vor allem duch den vom Schloß ausgehenden spitzen Winkel .

Fo. Bernricht  Slg. Krieger                    
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Trigonia interlaevigatum Trigonia interlaevigatum QUENSTEDT

Kann man als alte Bekannte bezeichnen, findet sie sich doch recht häufig in der Garantianen - Zone die z. B. in Sengenthal und an der ICE Baustelle bei Kinding aufgeschlossen war.


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Trigoniidae LAMARK 1819 - Myophorella

hat wohl das interessanteste Aussehen unter den Vertretern der Trigoniidae und ist nebebei gesagt deshalb auch unter den eingefleischten Ammonitensammlern sehr begehrt. Man findet sie in den hier besprochenen Schichten nicht allzu häufig, dazu kommt das in vielen Fällen "nur" eine Steinkernerhaltung vorliegt.
Myophorella clavellata Myophorella cf. clavellata

hat wie die o. g. T. interlaevigatum ihre Haupverbreitung ebenfalls etwas später, zudem sind die älteren Formen aus dem Mittleren und Oberen Bajocium noch nicht ganz typisch ausgebildet. Man kann daher die eine oder andere Form einer anderen Unterart oder vielleicht sogar Art zuordnen.
 

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3.5.9  Autobranchia Heteroconchia – Anomalodesmata  Pholadomyoida Pholadomyacea

Pholadomyidea - Pholadomya  G. B. SOWERBY 1823

Vertreter dieser Gattung bevölkern heute noch die Meere, sind aber sehr selten. Letztendlich  konnten seit über 150 Jahren keine lebenden Tiere mehr gefunden werden, es sind auch nur 2 Stücke mit Weichteilerhaltung bekannt die man damals in der Karibik gesammelt hat.

Zur genauen Bestimmung von Vertretern dieser Familie fehlte mir bis zur einstellung dieser Seite die entsprechende Literatur, so daß die vergebenen Namen unter cf. geführt werden bzw. eineige Formen nur unter sp. weil nichts vergleichbares in der verfügbaren Literatur zu finden war. 
Pholadomya Pholadomya cf. protei (BRONGNIART)

Vertreter dieser Form werden noch wesentlich grösser als das abbgebildete noch relativ kleine Exemplar. Seine Verbreitung hat diese Art die man durchaus als Durchläufer bezeichnen kann im Humphriesianum wie auch im Subfurcaten - Oolith.


Fo. Bernricht  Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken >    
Pholadomya Pholadomya sp. 1




 


Fo. Bernricht  Slg. Krieger                    
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Pholadomya Pholadomya cf. ambigua (SOWERBY)

Eigentlich aus dem Lias beschrieben, jedoch sehen die Funde aus dem Humphriesianum Oolith dieser Art sehr ähnlich.




Fo. Edelsfeld  Slg. Ermer                    
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Pholadomyidea - Goniomya AGASSIZ 1842
Goniomya Goniomya literata

stellt eher die Ausnahme unter den Muschelfunden aus dem Bajocium dar, insbesonders gut erhaltenen Stücke sind selten. Leicht zu erkennen, zumindest auf den zweiten Blick.


Fo. Bernricht    Slg. Krieger                  < Bild für Vergrößerung anklicken >
Pleuromyidae - Pleuromya AGASSIZ 1842

Gehören zusammen mit vorgenannter Lopha und Ctenostreon zu den Fossilien die sich auf den Äckern um Auerbach - Edelsfeld am häufigsten finden.
Pleuromya uniformis Pleuromya uniformis (J. SOWERBY, 1813)

zu diesem Formenkreis zählt man die schlanken Formen welche man in beiden Schichten häufig antrifft.
Pleuromya alduini Pleuromya alduini (BRONGNIART, 1821)

Ist eine recht gedrungene Art, unterscheidet sich von nachfolgender Form kaum, sie ist jedoch auf das Mittlere Bajocium beschränkt.
Pleuromya donicata Pleuromya donicata AGASSIZ

Sehr ähnlich o. g. Art, findet sich jedoch erst später im Subfurcaten - Oolith und reicht deutlich bis ins Bathonium.





Fo. Bernricht  Slg. Krieger                      
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        3.5.10  Autobranchia Heteroconchia – Anomalodesmata  Pholadomyoida Ceratomyacea

Ceratomyidae - Gresslya

ähnelt sehr den Pleuromyen ist nicht so einfach von diesen zu unterscheiden, fand sich bisher nur in im tieferen Humphresianum - Oolith.

Gresslya Gresslya sp. 

Zu dieser Gattung zählen möglicherweise all die grösser werdenden Formen die ansich aussehen wie die gedrungene Pleuromya alduini ein weiteres Merkmal ist der auf der längeren Seite etwas aprupt endende Schalenrand welcher wie abgeschnitten wirkt.


Fo.                       



3.5.11 Autobranchia Heteroconchia – Heterodonta  Veneroida Crassatellacea
 
Astartidae D´ORBIGNY 1844 (1884) - Neocrassina FISCHER
Neocrassina Neocrassina sp.

Diese Gattung spielt erst viel später eine sehr wichtige Rolle, genauer in der Garantiana Zone. Dort stellt sie unter allen Faunenelementen sogar die häufigste Form dar, in SW-England ist sogar das so gennannte "Astarte Bed" nach ihr benannt. Wobei die alte Bezeichnung verwendet wurde.



Fo.                      
                                           
Trigonopsis FISCHER

Formen die auf den ersten Blick einer kleinen Trigonia ähneln jedoch nicht mit dieser Gattung näher verwandt sind.
Trigonopsis Opis (Trigonopsis) acuta FÜERSICH, HEINZE und JAITLY

Sehr kleinwüchsige Muschel mit recht ungewöhnlichen Aussehen, ist im Braunen Jura weitverbreitet ist bereits im Humphresianum - Oolith vertreten, reicht über den Subfurcaten - Oolith bis in die unteren Parkinsonii - Schichten.


Fo. Bernricht  Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken > 
Trigonastarte BIGOT 1895

Ist auf den ersten Blick mit Trigonopsis zu verwechseln, steht dieser verwandschaftlich nahe.
Trigonastarte Trigonastarte minima

Ähnelt sehr der vorgenannten Art, ist jedoch breiter und großwüchsiger. Diese Form wurde deshalb aufgenommen weil aufgrund der Erhaltung nicht immer sicher ist um welche Art es sich bei nicht so gut erhaltenen Exemplaren handelt. Sicher nachgewiesen ist sie hingegen im besprochenen Gebiet nicht.

Fo. Geisingen  Slg. Krieger                     < Bild für Vergrößerung anklicken > 


        3.5.12 Prorobranchiata - Palaeotaxodonta - Nuculoida - Nuculanacea

Nuculanidae - Palaeonucula QUENSTEDT 1930

Palaeonucula Palaeonucula sp. 

Für diese urtümlichen Muscheln typische Formen finden sich nicht allzu häufig auf den Äckern wird vielleicht mit kleinen Pleuromyen verwechselt sind aber doch völlig anders. Gut zu unterscheiden sind sie durch das Schloß welches bei gut erhaltenen Stücken meist nicht zu sehen ist. Einzelne Klappen währen zur Bestimmung fast wünschenswert.
Fo.                       

     
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