Vorweg: Die
Bezeichnung
Kammerwagen ist
heute etwas aus der Mode gekommen: In früheren
Zeiten wurde im Kammerwagen, dem zweiten Wagen im Hochzeitszug, die
Aussteuer der Braut in großen Truhen verstaut, mitgeführt.
Das
Burgfräulein der Burg Schwarzenschwal war mit ihrer Aussteuer zu
ihrem Bräutigam nach Falkenberg unterwegs. Beim durchfahren einer
Furt in der Walbnaab blieb der Kammerwagen stecken. Da schlug der
Kutscher wild auf die Pferde ein, doch es ging nicht weiter. Als der
Fuhrmann dann fluchte ließ der Teufel den Wagen in eben dieser
Furt zu Stein werden, so hat der Kammerwagen nie sein Ziel erreicht.
(nach mündlicher Überlieferung der Region)