Die Waldnaabquelle ist nur über
(Rad-) Wanderwege zugänglich. Am besten erreicht man dieses Geotop
von der Silberhütte über den Nurtsch- oder Waldnaabtal-Radweg
in ca. 20 minütiger Wanderung (etwa 1 km). Die Quelle selbst liegt
dicht an
der Grenze und gehört zu Bärnau, Gemarkung Hohenthan. Von der
1951 vom OWV errichteten Quellfassung aus
läuft die Waldnaab zunächst nur wenige Meter auf deutschem
Boden,
überschreitet noch als unbedeutendes Rinnsal sogleich die Grenze
um ca. 1,3 km weiter, schon deutlich zugenommen, wieder
zurückzukehren.
Das geologische Umfeld der Quelle ist heller Gneis der von zahlreichen
Störungen und kleinen Quarzgängen durchzogen ist. Das
Geländeprofil zeigt einen grabenförmigen Einschnitt im Hang
des Naabberges (853 m ü. NN) zulaufend auf die 814 Meter über
NN austretende Quelle. Vermutlich wird die Quelle jedoch nicht aus
einem Kluftsystem sondern vielmehr aus einer geringmächtigen
Zersatzdecke gespeist. Für diese Annahme spricht die
jahreszeitlich schwankende, insgesamt jedoch gerninge Schüttung
sowie der pH-Wert. Das gesamte Gebiet befindet sich östlich
des
Flossenbürger Granitkomplexes der sich mit der Granitfelsgruppe
Wackelstein
als östlicher Ausläufer hier letztmalig zeigt.

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Das Quellwasser hatte
am 25.08.2007 einen leicht saueren pH-Wert
von ca. 5 (siehe im Foto
links), die Temperatur betrug
(bei ca. 24° Luft) etwa 8°C. Die
Schüttung der Quelle schwankt jahreszeitlich stark, in sehr
trockenen Perioden kann sie gänzlich versiegen. Als typische Schüttung wird 0,5 l/s angeben.
In längeren Trockenperioden im Sommer erblickt
die Waldnaab erst wenige Meter weiter in Tchechien das Licht der Welt.
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Die Waldnaab ist der östliche und längste Quellfluß der
Naab, die Gesamtlänge der Naab von der Waldnaabquelle bis zur
Mündung in die Donau beträgt 165 km. Zahlreiche sehenswerte
Geotope (siehe
Waldnaabtal)
liegen an ihrem
Lauf.
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